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Donnerstag, 29. Dezember 2011

english ;)

my love.
imagine words,
ravishing within my mind,
enthralling fear and hope -
within a moments thought;
enquiring my inner truth,
evolving to an inner state
of mine.

imagine beauty, still,
and motion
duelling the staggering cold,
eradicating doubt, seclusion,
bringing light and fire,
lasting, growing warm
and trembling
sweetly, promising
the world.

but there,
denying spacetime,
haunted by a wicked darkness,
the utmost destined place
for you
is waiting calmly, resting.
the only spot within this universe
to rise and match the brightness
of your heart.
for you, my true and only star,
my sun,
my love,
are real,
evermore.

Montag, 8. August 2011

just due

Sieh, wie verrucht und heilig, magisch diese Zierde,
Wie leidenschaftlich jene Zeichen der Begierde:
Der Härte und der Sanftheit sauersüsses Spiel -
Der Körper, Blicke, Stimmen zärtlich Ziel,
So beiderseits und doch so unterschiedlich;
Komplementär und willig, zittrig, fickrig, lieblich.
 

Sonntag, 29. Mai 2011

Der Kuss.

Der Körper: fremd. Die Art: um so vertrauter.
Geruch: neu, und das Herz wird unaufhaltsam lauter.
Berührung: zaghaft. Hitze: das Deo Lügen strafend.
Das Zittern: konvulsiv. Das Denken: träumend, schlafend.
Der Blick, magnetisch, magisch, umklammert meine Seele.
Der zarten Lippen Wärme: der Himmel, den ich wähle.

Sonntag, 13. Februar 2011

Erkenntnis.

In meiner eitlen Not, Verständnis zu erlangen,
Meiner Prinzipien trotz Narzissmus zu beschwören,
Ergreift mich Stolz. Kein grösseres Verlangen
Vermag mein Leben, Deine Liebe zu zerstören.

Dienstag, 16. Juni 2009

Wird es reichen?

Offenbar genügt es einfach nicht, das Richtige zu denken, zu meinen, zu unterstreichen. Man muß es auch noch auf einem Silbertablett servieren. Doch auch dieses soll blankgeputzt, makellos sein. Auch der Inhalt: bloß nicht zu heiß, und ja nicht zu kalt. Beides verbrennt, wird vehement weggestoßen, empört von sich gewiesen, fliegt Einem in flachem Bogen um die Ohren, erreicht, scheinbar relativitätsgebunden, die kritische Masse von Beleidigung, Verletzung, Vorwurf. Waffen werden gezückt, eben nur scheinbar begraben, in Wirklichkeit stets griffbereit unter dem Schleier der Zuneigung ("Ein süßes kleines Nichts, das Sie da beinahe anhaben!"). -*puff*- und weg ist die ohnehin verletzliche Ahnung vom Miteinander, das sensible Gleichgewicht, jene sanft vibrierende Welle, die mühsam aufgebaute Resonanz. Liebe. Liebe ist wieder einmal aufgeschoben. Bis morgen, vielleicht. Aber wird es dann reichen?

Mittwoch, 5. November 2008

Ohne Worte.

Samstag, 26. Januar 2008

Reflection.

Was soll ich sagen? Natürlich waren wir zwei in einem jeglichen erdenklichen vorhergehenden Leben Freunde, wenn nicht mehr. Unsere Kompatibilitätswerte sind bemerkenswert, obgleich wir beide einige Umwege beschreiten mussten, um das zu erkennen, auch wenn es von Anfang an einleuchtete. Unser Denken ist zwar nicht kommod, nicht einmal orthogonal, eher komplementär, ergänzend in jeglicher Begebenheit, GANZ bei der Analyse jeglicher Situation, jeglichen Umstandes, in seiner Beschaffenheit gegenseitig bereichernd, erfüllend.

Jedwede Kommunikation mit Dir ist eine Herausforderung, ein Anspruch in/an sich, gleichzeitig eine Auseinandersetzung mit mir selbst. Dieses Gefühl der Einheit, der Selbstverständlichkeit ist etwas, das ich Dir allein zu verdanken habe. Jenes Empfinden des "Ganzen" ist Dein ultimatives Geschenk an mich gewesen, freilich ohne Dein bewußtes Zutun. Deine Gegenwart war der Katalysator für mich, für meinen Blick, meine Sinne, jegliche meiner Perspektiven. Du warst mein Fokus, Kimme und Korn zugleich. Ich habe die Schönheit der Realität erst durch Dich erfahren. Du warst die Scheide für mein Schwert, der alten japanischen Vorstellung Folge leistend.

Dann war das Schwert plötzlich jeglichen Rückhalts beraubt, abseits anderer Überlegungen. Es wurde geschärft, gestutzt, geschliffen und einer neuen Scheide angepasst. Es mußte verändert werden. Editiert. Patched. 2.0. War das gut? Das kann heute keiner mehr sicher sagen. Die Quantenmechanik hat obsiegt.

Auch heute, die Relativität unserer Realität hinter mir lassend, gibt es, in diesem Sinne, keine andere für mich, leider... Dennoch, die Verantwotung. Für einen Geist, eine Seele, einen Intellekt im Wandel. Ein Schicksal. Welch grössere Aufgabe gibt es in einem Leben, welch grösseres Ziel, welch stärkere Motivation?

Welche Wahl vermag man da zu treffen? Welche reale Wahl hat man? Inwiefern ist das Leben nicht nur eine Aneinanderreihung von zu erachtenden Faktoren, gefangen im Chaos der relevanten, individuellen Wirklichkeit?