oh, conflict! see, ahead, there,
right above the red horizon,
hovering beneath the treeline,
waiting, breathing, lurking.
same as ever.
each single case, each moment
created out of fear and guilt,
built out of shame and pain throughout.
the wrath of hope,
the neverending song of
freedom.
the nirnroot of eternal struggle
between
our trembling vanity
and our shattered dreams.
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Samstag, 31. Dezember 2011
Montag, 8. August 2011
just due
Sieh, wie verrucht und heilig, magisch diese Zierde,
Wie leidenschaftlich jene Zeichen der Begierde:
Wie leidenschaftlich jene Zeichen der Begierde:
Der Härte und der Sanftheit sauersüsses Spiel -
Der Körper, Blicke, Stimmen zärtlich Ziel,
So beiderseits und doch so unterschiedlich;
Komplementär und willig, zittrig, fickrig, lieblich.
Dienstag, 4. November 2008
Resurrection.
So kommt es, beizeiten, dass fremde Aktivität die eigene zu induzieren vermag. Resonanz, vermutlich, geboren aus Gelesenem, also Geschriebenem (gebloowggtem, laut Hank Moody). Aufgekratzt von fremd-Formuliertem, dritt-Gustiertem, abseits-Gedachtem. Rückgeführt zu Eigenem, Beigelegtem, Verworfenem.
Ein Freund, vor Monaten:"Aus deinem Nicht-Bloggen schließe ich, daß es dir gut geht." Räumte der Lizard auf diesen Seiten seinem Unmut, seinem Unbehagen, seinem pesönlichen Unheil einen Platz ein? Dem wird wohl so sein. Hat sich etwas geändert? Hat Aussöhnung dem kraterübersäten Testgelände meiner Seele ihren Schleier des Friedens übergeworfen? Mitnichten. Wohl eher ist dies (mea culpa) ein alltäglicher Fall schlichter Vernachlässigung. Faul ist er, der Lizard. Träge. Bequem. Ein Höhlentier eben. Doch nicht etwa erste Anzeichen des gefürchteten FFMS-Syndroms? Dafür ist er doch wohl nicht betagt genug.
Der Lizard kriecht aus seiner Höhle, blinzelt irritiert der Herbstsonne entgegen, streckt die schuppigen Glieder, leckt beiläufig über´s Aug´ und atmet genüsslich und neugierig die feuchte Brise, schmeckt die von ihr dahergebrachten fremden Sehnsüchte, süsse Hoffnungen, bittere Ängste. Das Sein.
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Donnerstag, 7. Februar 2008
Of Tigers and Yetis.
Interessant. So manch ein abendländisches Auge ist konditioniert auf das Auffinden von Horoskopen in dem buntbedruckten Chaos einer, beispielsweise, Kronenzeitung. So manch ein Kollegium erheitert sich Montagvormittags teamgeistig über prophezeite Glückseligkeit, sexuelle Hochleistungen und die eine oder andere Beförderung. Gewissermaßen degradiert vegetieren Fisch und Jungfrau im kläglichen Kastl auf Seite 8. Trotzdem trägt hin und wieder jemand mit Stolz seine Waage oder prahlt mit dem Schuppenpanzer. Skills & perks werden oft mit der Selbstverständlichkeit angegrauter Astrologen hervorgehoben.
Der chinesischen Tierkreiszeichen hingegen zwar gewahr, vergleichen wir selten die entsprechenden Eigenschaften mit ihren Trägern, obgleich manch einer seine Zugehörigkeit aus dem Stegreif kundzutun weiß.
So ist sie, selbstverständlich, ein Tiger. Ein Säbelzahntiger, genaugenommen. Stets zwischen dem Drang, zu reissen und zu kratzen, und dem Bedürfniss, zu kuscheln und zu schnurren, herumoszillierend. Der Tiger in ihr ist wahrhaftig, lebendig und prägend. Der Vergleich fällt mir daher nicht schwer, und es ist ein netter, wie ich finde. Hin und wieder faucht sie, dreht sich im Kreis, fegt mit ausladender Geste Objekte von Tischen und kräult quer durch die Botanik. Dann wieder reckelt sie sich genüsslichst auf dem Bett wie eine Katze, streckt mir ihren Bauch entgegen, dreht sich schnurrend, reizt mich mit ihrem kleinen Hintern, lässt sich streicheln und kraulen. Dann verbinden sich ihre Gegensätze, verschränken sich zu jenem Tier, daß Liebe und Feuer zugleich versprüht.
Und ich, meines Zeichens gebürtiger Affe, bin, oh Wunder, der Yeti. Wohl durch meine Größe und Eloquenz dem rein Affigen entwachsen, und doch das Wuschige, Haarige und latent Animalische noch nicht gänzlich abgelegt, mime ich das liebevolle Ungeheuer, Frankensteins Kreation nicht unähnlich. Das Licht im Herzen, täusche ich mit dem Antlitz eines Wilden über meine eigentliche Gemütsruhe hinweg, über die Sanftheit meiner Berührung. Und so finden wir uns immer wieder: ich - zottelig gesellig, sie - tierisch heimisch. Zwei Wilde, trunken vor Liebe, vereint in der Selbstverständlichkeit des Verlangens, in der betörenden Ruhe der Zweisamkeit.
Der chinesischen Tierkreiszeichen hingegen zwar gewahr, vergleichen wir selten die entsprechenden Eigenschaften mit ihren Trägern, obgleich manch einer seine Zugehörigkeit aus dem Stegreif kundzutun weiß.
So ist sie, selbstverständlich, ein Tiger. Ein Säbelzahntiger, genaugenommen. Stets zwischen dem Drang, zu reissen und zu kratzen, und dem Bedürfniss, zu kuscheln und zu schnurren, herumoszillierend. Der Tiger in ihr ist wahrhaftig, lebendig und prägend. Der Vergleich fällt mir daher nicht schwer, und es ist ein netter, wie ich finde. Hin und wieder faucht sie, dreht sich im Kreis, fegt mit ausladender Geste Objekte von Tischen und kräult quer durch die Botanik. Dann wieder reckelt sie sich genüsslichst auf dem Bett wie eine Katze, streckt mir ihren Bauch entgegen, dreht sich schnurrend, reizt mich mit ihrem kleinen Hintern, lässt sich streicheln und kraulen. Dann verbinden sich ihre Gegensätze, verschränken sich zu jenem Tier, daß Liebe und Feuer zugleich versprüht.
Und ich, meines Zeichens gebürtiger Affe, bin, oh Wunder, der Yeti. Wohl durch meine Größe und Eloquenz dem rein Affigen entwachsen, und doch das Wuschige, Haarige und latent Animalische noch nicht gänzlich abgelegt, mime ich das liebevolle Ungeheuer, Frankensteins Kreation nicht unähnlich. Das Licht im Herzen, täusche ich mit dem Antlitz eines Wilden über meine eigentliche Gemütsruhe hinweg, über die Sanftheit meiner Berührung. Und so finden wir uns immer wieder: ich - zottelig gesellig, sie - tierisch heimisch. Zwei Wilde, trunken vor Liebe, vereint in der Selbstverständlichkeit des Verlangens, in der betörenden Ruhe der Zweisamkeit.
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Donnerstag, 13. Dezember 2007
...
Was bedeutet die Welt ohne Wissen?
Ohne Blick für die Wahrheit, sag?
Doch was ich zu verstehen vermag,
Muß ich teilen mit eurem Gewissen.
(Ist für euch nur dahingeschissen,
wenn ich euch einmal danach frag.)
Was bedeutet die Welt ohne Glaube?
Glaube schützt, Glaube schenkt uns Licht.
Wie das Lächeln in ihrem Gesicht,
Dessen ich mich so töricht beraube.
Was bedeutet die Welt ohne Sinn?
Sinnlos leben, wer kann das verkraften?
Nur muss selten der dafür haften,
Der nur trachtet nach seinem Gewinn.
Was bedeutet die Welt ohne Liebe?
Sie gebärt Passion und Gewalt.
Und so trete ich nassen Asphalt -
nur ein Rädchen in ihrem Getriebe.
Was bedeutet die Welt ohne Glück?
Seines Zeichens tragischer Ritter,
Trage ich vor dem letzten Gewitter
Dieses Kreuz, ohne Blick zurück.
(Oktober 2006)
Ohne Blick für die Wahrheit, sag?
Doch was ich zu verstehen vermag,
Muß ich teilen mit eurem Gewissen.
(Ist für euch nur dahingeschissen,
wenn ich euch einmal danach frag.)
Was bedeutet die Welt ohne Glaube?
Glaube schützt, Glaube schenkt uns Licht.
Wie das Lächeln in ihrem Gesicht,
Dessen ich mich so töricht beraube.
Was bedeutet die Welt ohne Sinn?
Sinnlos leben, wer kann das verkraften?
Nur muss selten der dafür haften,
Der nur trachtet nach seinem Gewinn.
Was bedeutet die Welt ohne Liebe?
Sie gebärt Passion und Gewalt.
Und so trete ich nassen Asphalt -
nur ein Rädchen in ihrem Getriebe.
Was bedeutet die Welt ohne Glück?
Seines Zeichens tragischer Ritter,
Trage ich vor dem letzten Gewitter
Dieses Kreuz, ohne Blick zurück.
(Oktober 2006)
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...
Diese Nacht bringt mir Hoffnung und Liebe.
Sie kredenzt mir Verständnis und Freiheit,
sie verscheucht Egoismus und Geilheit,
bläst den Sand aus meinem Getriebe.
Schon entschwindet mein Geist in der Ferne,
Tanzen Finger auf der Tastatur.
Dann vergess ich Moral und Zensur,
Und es gibt nur noch mich und die Sterne.
(Oktober 2006)
Sie kredenzt mir Verständnis und Freiheit,
sie verscheucht Egoismus und Geilheit,
bläst den Sand aus meinem Getriebe.
Schon entschwindet mein Geist in der Ferne,
Tanzen Finger auf der Tastatur.
Dann vergess ich Moral und Zensur,
Und es gibt nur noch mich und die Sterne.
(Oktober 2006)
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...
Ach, wie geschickt
Drängt sich das Leben einem auf,
Wie schlicht!
So herrlich hilflos - ich, in seinem Angesicht.
Doch wie erhaben das Gefühl,
Den Wettlauf mit der Zeit zu spüren,
Das Feuer des Moments
In sich zu schüren,
Blind, einem Falter gleich,
Zu fliegen in das Licht.
Und nur um, dieses kaum begreifend,
Zeit eines Lebens einen Vektor suchend,
Über die Fülle an Faktoren fluchend,
Es nur zu sehen, nie erreichend.
Der Fluss des Lebens, seine Logik,
Von der der Lyrik ganz zu schweigen,
Ist nur ein Hauch Mathematik,
Vor ihr will ich mein Haupt verneigen.
(2004)
Drängt sich das Leben einem auf,
Wie schlicht!
So herrlich hilflos - ich, in seinem Angesicht.
Doch wie erhaben das Gefühl,
Den Wettlauf mit der Zeit zu spüren,
Das Feuer des Moments
In sich zu schüren,
Blind, einem Falter gleich,
Zu fliegen in das Licht.
Und nur um, dieses kaum begreifend,
Zeit eines Lebens einen Vektor suchend,
Über die Fülle an Faktoren fluchend,
Es nur zu sehen, nie erreichend.
Der Fluss des Lebens, seine Logik,
Von der der Lyrik ganz zu schweigen,
Ist nur ein Hauch Mathematik,
Vor ihr will ich mein Haupt verneigen.
(2004)
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...
Und Yoda sprach:”Deine Gefühle du erforschen musst.
Natur und Grund erkenne deiner Lust.
Verleiten lassen darfst dich nicht vom Zweifel du
denn Angst daraus entsteht, wirst finden keine Ruh´
du, wenn ihr Macht du gibst,
wenn fürchtest zu verlieren, was du liebst.
Und Zorn Besitz ergreifen von dir wird sogleich,
der Wut ist er ein Bruder, viel zu leicht
der Weg zu purem Hass für dich dann wird,
unweigerlich zur Dunklen Seite er dich führt.”
(2005)
Natur und Grund erkenne deiner Lust.
Verleiten lassen darfst dich nicht vom Zweifel du
denn Angst daraus entsteht, wirst finden keine Ruh´
du, wenn ihr Macht du gibst,
wenn fürchtest zu verlieren, was du liebst.
Und Zorn Besitz ergreifen von dir wird sogleich,
der Wut ist er ein Bruder, viel zu leicht
der Weg zu purem Hass für dich dann wird,
unweigerlich zur Dunklen Seite er dich führt.”
(2005)
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...
Des Regens Klang weckt mich aus meinem Schmerz.
Ich fokussiere mühsam durch der Tränen Schleier.
Im Augenblick bin ich zwar ziemlich meier,
Doch wieder schlagen will dies müde Herz.
Mein Blick fängt wieder langsam an zu wandern
durch dieses Zimmer, dieses düstre Schlafgemach,
in dem sie lag, einst, nackt und müde aber wach,
das ich nun teile mit der unbekannten Ander´n.
Verdammt soll sein der ferne bitt´re Tag,
als ich den Fehler machte, sie zu provozieren.
Und herzlichst wenig bringt´s, zu reflektieren,
wenn herzuzaubern ich sie nicht vermag.
Und so betrachte ich den Körper dieser Kleinen,
die Leidenschaft heut Nacht von mir erfuhr.
Sie schläft. Ich höre nur das Ticken ihrer Uhr
und fange wieder lautlos an zu weinen.
(10-12 Oktober 2006)
Ich fokussiere mühsam durch der Tränen Schleier.
Im Augenblick bin ich zwar ziemlich meier,
Doch wieder schlagen will dies müde Herz.
Mein Blick fängt wieder langsam an zu wandern
durch dieses Zimmer, dieses düstre Schlafgemach,
in dem sie lag, einst, nackt und müde aber wach,
das ich nun teile mit der unbekannten Ander´n.
Verdammt soll sein der ferne bitt´re Tag,
als ich den Fehler machte, sie zu provozieren.
Und herzlichst wenig bringt´s, zu reflektieren,
wenn herzuzaubern ich sie nicht vermag.
Und so betrachte ich den Körper dieser Kleinen,
die Leidenschaft heut Nacht von mir erfuhr.
Sie schläft. Ich höre nur das Ticken ihrer Uhr
und fange wieder lautlos an zu weinen.
(10-12 Oktober 2006)
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...
Dir zu begegnen ist, als würden tausend Sterne
In einer dunklen Nacht mir einen Pfad erleuchten.
Als würden plötzlich in der nuklear verseuchten,
Längst toten Erde Rosen blühen. Nur zu gerne
Würd ich dich bitten, ewig hier zu bleiben
Um dir des Nachts beim Schlafen zuzusehen,
Mit dir gemeinsam Stürme zu bestehen;
Und dir Millionen von Gedichten schreiben.
(Mai 2006)
In einer dunklen Nacht mir einen Pfad erleuchten.
Als würden plötzlich in der nuklear verseuchten,
Längst toten Erde Rosen blühen. Nur zu gerne
Würd ich dich bitten, ewig hier zu bleiben
Um dir des Nachts beim Schlafen zuzusehen,
Mit dir gemeinsam Stürme zu bestehen;
Und dir Millionen von Gedichten schreiben.
(Mai 2006)
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Montag, 5. November 2007
Und doch...
Der Stern, um den ich immer kreisen werde,Der ferne Ball aus Feuer, Gas und Fusion,
Der hell erleuchtet jeden Morgen diese Erde,
Der Herr sein möge jeder meiner Vision.
Er seine Wärme sende jeder Herde,
Er Schein erzeuge durch der Wolken Schicht.
Er, den ich einmal berühren werde,
Er bringe Hoffnung, bringe ewig Licht.
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